Mundschutz etc.: aggressive Verkaufsmethoden und gefälschte Zertifikate…

Ich hatte schon mal über eine Mitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg berichtet, wonach eine ganze Reihe von Atemschutzmasken umgehend vernichtet werden sollen, weil sie nicht geeignet sind.https://ursula-neumann.de/kassenaerztliche-vereinigung-baden-wuerttemberg-fehlerhafte-sog-ffp-2-masken-bitte-sofort-die-nachfolgend-beschriebenen-atemschutzmasken-entsorgen/

Schon in jener Mitteilung wurde auf die etwas …. na sagen wir mal: undurchsichtige Rolle des Bundes hingewiesen, der auf Nachfrage angegeben hatte, „grundsätzlich“ zu prüfen… Dieses „grundätzlich“ taucht jetzt wieder auf.

Und dazu jetzt noch die Mitteilung, dass eine halbe Million Atemschutzmasken  wg. Fehlerhaftigkeit „zurückgegeben“ worden sind, wie es dezent heißt . Es fehlt die Aussage: An wen sind sie denn zurückgegeben worden bzw. von wem sind sie geliefert worden. Spannnde Frage. Man könnte ins Grübeln kommen.

 


„…der KVBW ist zwischenzeitlich von mehreren Seiten bekannt, dass Anbieter von Schutzausrüstung mit aggressiven Verkaufsmethoden an Sie, unsere Mitglieder herantreten……  In diesem Zusammenhang wurde auch wiederholt Bezug auf die an-geblich mangelhafte Qualität der, von der KVBW zur Verfügung gestellten Schutzausrüstung genommen.
Die Anbieter selbst wollen „lediglich helfen“, bieten angeblich „sehr gute und geprüfte Qualität“, berechnen allerdings meist weit über dem Marktpreis liegende Preise….
Inwiefern die angebotene Ware den Qualitätsanforderungen entspricht, wird jedoch nicht belegt bzw. müsste einer Echtheitsprüfung unterzogen werden, da nicht ausgeschlossen wer-den kann, dass die zur Verfügung gestellten Zertifikate gefälscht sind. Das Schnellinformationssystem der EU zum Verbraucherschutz RAPEX geht sogar von einer generellen Fälschung oder Ungültigkeit, der am Markt verfügbaren Zertifikate aus. Aus diesem Grund hat sich die KVBW von Anfang an nicht auf die Vorlage von Zertifikaten verlassen und prüft sämtliche Atemschutzmasken. Die vom verantwortlichen Bundesministerium für Gesundheit bereitgestellten FFP2-Masken werden nach eigener Aussage seit dem 07.04.2020 ebenfalls „grundsätzlich“ geprüft.

Die KVBW hat selbst etwa eine halbe Million (!) Masken, die ihr geliefert wurden, wieder zurückgegeben, weil sich im Zuge der Prüfung gezeigt hat, dass sie nicht den Anforderungen entsprechen.“


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