So kann’s gehen: „Antisemitismus als Staatsziel“

Gemeint ist natürlich das Gegenteil, wie man im Text sieht. Aber so passiert’s, wenn’s kurz sein soll.

Heute (5.6.21) in der Süddeutschen Zeitung  

Nachtrag am 11.6.21: Natürlich habe ich die Süddeutsche auch informiert und jetzt will ich Ihnen die Antwort des zuständigen Redakteurs nicht vorenthalten:

Sehr geehrte Frau Neumann,

vielen Dank für Ihren Hinweis auf die falsche Überschrift. Ein sehr bedauerlicher Fehler in der Hektik eines Brückentages. Auch das nötige Vier-Augen-Prinzip wurde leider an diesem Tag missachtet. Der Fehler wurde allerdings bald entdeckt, nur wenige Tausend Exemplare wurden so gedruckt. Alsbald wurde daraus „Kampf gegen Antisemitismus“. Uns ist klar, dass bei diesem sehr sensiblen Thema so etwas eigentlich nicht passieren darf. Wir bitten das zu entschuldigen.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Probst

Chef vom Dienst Innenpolitik  //  Politik

Redakteur „Das Politische Buch“

Tja…. wie sagte im vergangenen Sommer eine bayerische Ärztin (da ging es um Söder-Tests auf Autobahnen) „Husch. Husch gibt immer Pfusch“. 

 

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