Afghanistan: Enduring Desaster

 

Wie kam es zum Einmarsch in Afghanistan?  

 

Operation Enduring Freedom (Operation „andauernde Freiheit“) „war die erste und bisher einzige militärische Großoperation im Rahmen des 2001 von den Vereinigten Staaten ausgerufenen Krieges gegen den Terrorismus“ schreibt Wikipedia.

Nach den Anschlägen auf die Twin-Towers in den USA am 11.9.2001 fasste der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am 12.9.2001 die Resolution 1368, nach der „Enduring Freedom“ völkerrechtlich legitimiert wäre “als Akt der Selbstverteidigung der Vereinigten Staaten“ gegen den Terrorakt, der von Afghanistan aus geplant worden war. Nämlich von al-Qaida, die von den Taliban unterstützt wurden. Weil wir in der NATO sind, war damit der Bündnisfall gegeben: Wird ein Mitglied der NATO angegriffen, müssen alle Beistand leisten.    

Wie es um diese Rechtsgrundlage nach der Vertreibung „der Taliban“ Ende 2001 steht, sei dahingestellt. Auf alle Fälle ist das die Erklärung, wie die Bundeswehr dazu kam, in Afghanistan Brunnen zu bauen.

 

Osama bin Laden – die Teflonpfanne des Afghanistankrieges

Kurz bevor Kabul fiel, las ich Kommentare, in denen geäußert wurde: Naja, immerhin hätte sich der Einsatz insofern gelohnt, als dass Osama bin Laden tot sei (er wurde allerdings in Pakistan umgebracht). Und von Afghanistan aus würden keine Terrorakte mehr unternommen. Das erinnert mich fatal an das Argument aus der Raumfahrt: Die Milliarden Dollar an Investitionen würden sich doch lohnen, denn zum Beispiel wäre dabei die Teflonpfanne erfunden worden.

Gegen eine solche beschönigende Logik schrieb der Tagesspiegel am 16.8.21 lapidar: „Die Terroristen zogen einfach weiter, in den Jemen, nach Somalia, Syrien, Mali, Libyen, Pakistan, Niger. Osama bin Laden ist tot, seine Erben sind flexibler und mobiler als jede Armee.“

Also noch nicht mal eine Teflonpfanne als Trostpreis!

Nur zur Information: „Die Schätzungen der Regierung von Präsident Barack Obama von rund einer Billion Dollar – eine Zahl mit zwölf Nullen – seien deutlich zu niedrig angesetzt, so das Ergebnis der am Mittwoch veröffentlichten Studie mit dem Namen „Costs of War“ (Kriegskosten) des Watson Instituts für Internationale Studien der Brown University (http://www.costsofwar.org). Die Rechnung für die Kriege belaufe sich schon jetzt auf mindestens 3,2 bis 4,0 Billionen Dollar (2,2 bis 2,8 Billionen Euro), Tendenz steigend, so das Ergebnis der Studie. In den offiziellen Kalkulationen seien verdeckte Kosten wie langfristige Verpflichtungen etwa für Kriegsveteranen oder Zinszahlungen oft nicht berücksichtigt, hieß es in der Studie zur Begründung. Hinzu kämen die Auswirkungen auf die einheimische Industrie und Wirtschaft, Arbeitsplatzverluste und Zinserhöhungen würden in der Gesamtrechnung unterschätzt.“

Das sind die finanziellen Kosten, es gibt aber noch andere….

 

Dieselben Mechanismen: Krieg gegen den Terror – Krieg gegen das Virus

 

Bettina Gaus schrieb am 12.8.21. in der Kolumne „Rückzug aus Afghanistan. Der falsche Krieg“

„Vielerorts wird nun so getan, als sei der Ausgang der Militäroperation in Afghanistan gänzlich unvorhersehbar gewesen. Das ist falsch. Er war vorhersehbar, und es gab auch vor zwanzig Jahren in Deutschland durchaus Leute, die mit guten Argumenten davor gewarnt hatten. Sie wurden damals – wenn sie Glück hatten – als naiv-pazifistisch bezeichnet, wenn sie weniger Glück hatten: als ideologisch verbohrt. Wenn diese Leute heute an ihre Warnungen von einst erinnern, dann laufen sie Gefahr, besserwisserisch zu erscheinen, und das kann wirklich niemand leiden.

Was beweist: Ein Fehler, den die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung einmal unterstützt hat, wird nachträglich gern für unvermeidlich erklärt. Das ist verständlich und bequem für alle Verantwortlichen, aber fatal. Denn diese Haltung verhindert eine Analyse dessen, was eigentlich genau schiefgelaufen ist…“

Ich glaube, diese Sätze kann man eins zu eins übertragen auf den Umgang der Regierung und der überwältigenden Zustimmung der Bevölkerung für Maßnahmen nach dem Motto „Je radikaler, umso besser“ einerseits und der Abwertung, Ausgrenzung und Diffamierung derjenigen, die kritisch waren und sind. Wenn Außenminister Heiko Maas mit Blick auf das Überrannt-Werden durch „die Taliban“ sagt „Wir alle – die Bundesregierung, die Nachrichtendienste, die internationale Gemeinschaft – wir haben die Lage falsch eingeschätzt« so bin ich neugierig, wann ein entsprechendes Eingeständnis in Bezug auf die Corona-Maßnahmen kommt. Fällig ist es schon jetzt.

Ich selbst gehe sehr gern die Gefahr der Besserwisserei ein, wenn ich daran erinnere, dass ich schon seit über einem Jahr für „Verhältnismäßigkeit“ plädierte. Das ist es mir wert. Und vielleicht führt dies beim einen oder der anderen doch zum Nachdenken und zum vorsichtigeren Umgang mit der „Experten- bzw. Mehrheitsmeinung“ „TINA – There is no alternative“ – das Prinzip, das Margret Thatcher (Gott hab‘ sie selig) formulierte, ist ebenso beliebt (weil es Einfachheit vorgaukelt) wie es falsch ist. Dagegen halte ich es mit Jakob von Uexküll „Die Wahrheit [nach anderer Version: Die Wissenschaft] von heute ist der Irrtum von morgen.“    

 

Jochen Hippler – Was ein Besserwisser schon 2016 schrieb: Nato in Afghanistan: Erst politisch gescheitert, dann militärisch verloren.

 

Was einer von diesen unsympathischen Leute, die es schon immer gewusst haben, 2016 schrieb

Ich bitte jeden, den gesamten Artikel von  Jochen Hippler vom 21.4. 2016 zu lesen. Da wird einem so vieles verständlicher:

„Die NATO in Afghanistan. Erst politisch gescheitert, dann militärisch verloren“

Der Westen hatte keine Strategie

Es gab seitens des Westens nie wirklich eine kohärente Strategie und Politik des Aufbaus demokratischer Staatlichkeit, trotz aller anderslautender Rhetorik und allem siegesgewissem Selbstbetrug. Die NATO hat den Charakter des Krieges in Afghanistan von Anfang an nicht verstanden. Zuerst glaubte man, die immensen Probleme ignorieren zu können und mit wenigen Tausend Soldaten zurechtzukommen. – Man hatte Afghanistan ja befreit und die Afghanen waren zunächst tatsächlich dankbar. Als dann die Sicherheitslage immer schlechter wurde, versuchten es die USA und die NATO mit Repression, die – so die Aussage beteiligter britischer Soldaten – mit der Überbetonung militärischer Feuerkraft an das gescheiterte Vorgehen der Sowjetunion erinnerte.

Als dieser Ansatz erfolglos blieb, ging man 2009/2010 zu einer Politik der „Aufstandsbekämpfung“ (Counterinsurgency) über. Das stellte zwar konzeptionell einen gewissen Fortschritt dar: Man hatte nun zumindest verstanden, dass durch bloße Maximierung und Optimierung der Gewaltanwendung der Krieg nicht zu gewinnen war. Doch schafften es die politischen und militärischen Verantwortlichen nicht, sich aus dem selbst gebauten Gefängnis der Missverständnisse zu befreien: Die NATO glaubte und glaubt zum Teil noch heute daran, dass sich in Afghanistan eine zwar problematische, aber doch unterstützenswerte legitime Regierung und eine Phalanx irrationaler islamistischer Fanatiker unter Führung der Taliban gegenüberstehen.

Mächtige private Akteure handeln auf eigene Rechnung

Dieses Schwarz-Weiß-Schema trifft die Realität Afghanistans allerdings kaum: „Regierung“ und „Staat“ – soweit diese außerhalb der Städte überhaupt existieren – sind oft von Akteuren „privatisiert“ worden, die auf eigene Rechnung handeln. Lokale Kommandeure, Warlords, Drogenbosse, Stammesführer und andere Mächtige kontrollieren in vielen Distrikten, Provinzen und zum Teil sogar auf der Ebene des Zentralstaates viele staatliche Organe. Sie sind selbst Polizeichefs oder Gouverneure und betreiben eine Personalpolitik, die ihre Klientel bevorzugt und Gegner marginalisiert. Die Organe des Zentralstaates – vor allem Polizeikräfte und Justizwesen – werden deshalb in weiten Landesteilen für eine schlimmere Plage gehalten als kriminelle Banden oder Aufständische. Und diese Haltung zwischen Skepsis und Ablehnung besteht zu Recht. Wenn hier die NATO als Unterstützer solcher räuberischer, teilprivater „Staatsorgane“ auftritt, macht sie sich unglaubwürdig und verliert den Nimbus des Befreiers und Sicherheitsgaranten.

Auch besteht die Gegenseite nicht einfach aus „den Taliban“ (oder „den Aufständischen“). …[Es wurden] die lokalen Gemeinschaften oft als „Taliban“ diskreditiert und durch die Angriffe von NATO-Einheiten erst in die Arme der Aufständischen getrieben. Häufig riefen lokale Gemeinschaften dann tatsächliche Taliban oder andere bewaffnete Gruppen zu Hilfe, wenn sie befürchteten, dass die Regierungsorgane oder NATO-Einheiten gegen ihre Mohnfelder oder andere Interessen vorgehen oder lokale Konkurrenten begünstigen könnten. Gleichzeitig blieben die Anbaugebiete und Interessen von „regierungsnahen“ Gemeinschaften (also den lokalen Mächtigen) unangetastet.

Eine tiefe Kluft zwischen Demokratisierungsrhetorik und Realpolitik

Ein weiterer strategischer Grund für das Scheitern des Westens in Afghanistan ist die tiefe Kluft zwischen Demokratisierungs- und Entwicklungsrhetorik auf der einen Seite und sicherheitspolitischer Realpolitik auf der anderen Seite. Immer wenn die sicherheitspolitischen Eigeninteressen und die Stärkung demokratischer Staatlichkeit kollidierten – und das war fast immer der Fall – entschieden sich die USA und die NATO-Staaten für die Wahrnehmung der eigenen Interessen – auch auf Kosten der Schwächung des afghanischen Staates. So haben die US-Special Operations Forces einheimische Warlords bezahlt, bewaffnet und instrumentalisiert, wenn es nützlich schien (also ständig), obwohl genau diese ein ebenso ernstes Hindernis beim Aufbau demokratischer Staatlichkeit darstellten (und darstellen) wie die Taliban. Heute ist der afghanische Staatsapparat auf allen Ebenen von kriminellen und räuberischen Strukturen zerfressen, von der lokalen Polizei bis in höchste Staatsämter.

Und in vielen Fällen haben NATO-Einheiten – voran das US-Militär und ihre Special Forces – in der Bevölkerung diskreditierte Warlords (z.B. Shirzai in Kandahar) erst wieder mächtig gemacht und sogar mit Staatsämtern versorgt. In anderen Fällen haben sie dabei zugesehen, wenn die afghanische Regierung dies tat. Tolerierte Wahlfälschung und der Ausbau Afghanistans zu einem Narco-Staat kommen dazu – alles trotz wiederholter Proteste durchgewinkt, um den „Kampf gegen die Taliban“ nicht zu stören. Dies ist am Ende eine der zentralen Ursachen, warum die Befriedung und Entwicklung Afghanistans politisch scheiterte und der Krieg verloren ging. Der Aufbau demokratischer Staatlichkeit blieb eine Schimäre – wichtig für die Legitimation des Krieges, aber vor Ort kaum erkennbar.

 

Wer diese Zeilen von 2016 ernst nimmt, dem vergeht das Kopfschütteln über die anscheinend hasenfüßige, undankbare afghanische Armee, in die „von uns“ so viel Geld gepumpt wurde und die sich in wenigen Tagen in Luft aufgelöst hat. Die Soldaten handelten nur vernünftig – insbesondere wenn die höheren Chargen sich zuvor (versehen mit ausreichend Kapital) frühzeitiger ins sichere Ausland abgesetzt haben.

 

Das etwas verwunderte klingende Fazit in der Süddeutschen vom 18.8. 21 „Bundeswehr: Afghanistan ist eine Blaupause des Scheiterns“ verwundert nun wiederum mich vor diesem Hintergrund doch:

Die Taliban in Afghanistan mussten Kabul gar nicht wirklich erobern. Die mit Milliarden Dollar von internationaler Seite unterstützte und ausgebildete afghanische Armee hat das Land den Taliban fast kampflos überlassen. Allen Bemühungen um ein nation building zum Trotz hat sich ein großer Teil der Bevölkerung nicht mit dem Gebilde Afghanistan, mit dem, was einen Staat ausmacht, identifiziert. Gekämpft wurde für Clans, für Bevölkerungsgruppen, fürs eigene Überleben – aber am Ende nicht für ein Land Afghanistan.

Um eines klarzustellen: PolitikerInnen und Militärs müssen auch mit Warlords, mit korrupten Regierungen verhandeln – und gerade in der jetzigen Situation auch mit den Taliban. Politik kann man nicht treiben, wenn man nur mit ehrenwerten Leuten zu tun haben will. Das ist so ähnlich wie George Bernard Shaw (glaube ich wenigstens) in einem seiner Stücke einen Rechtsanwalt sagen ließ „Es wäre mir ein Vergnügen, wenn ich vor Gericht nur Erzbischöfe und Jungfrauen zu verteidigen hätte.“

Aber verhandeln, mit ihnen sprechen ist das eine. Sich mit ihnen ins Bett zu legen oder Schoßhündchen zu spielen ist was anderes. Kann sein, dass die westlichen Staaten glaubten, sie könnten Warlords usw. für die eigenen Zwecke benutzen. Da kann man sich aber verrechnen. „Du meinst zu schieben und wirst geschoben“ – das wusste schon Goethe.

  

„Die Experten“ lagen mal wieder daneben

 

Helmut Schmidt soll mal gesagt haben, er lese keine Geheimdienstberichte, ihm reiche die Lektüre der NZZ. Vermutlich wäre eine vergleichbare Haltung bei Corona angebracht: Etwas weniger Experten-Gedöns durch RKI und Lauterbach und etwas mehr Lektüre der (meist guten) Kommentare der Neuen Züricher Zeitung.

Jetzt, nach dem beschämenden Desaster fragt der Spiegel am 19.8.21 erstaunt: „Warum lag der BND in Afghanistan daneben?“

„In kaum einer anderen Krisenregion der Welt dürfte der BND so präsent gewesen sein, so viele Kontakte gepflegt haben, so viele Möglichkeiten zur Aufklärung gehabt haben wie in Afghanistan – der 20 Jahre währende Bundeswehreinsatz machte es möglich. Und doch schätzte der deutsche Auslandsgeheimdienst die Lage nach dem Abzug der internationalen Truppen offenbar falsch ein.

Noch am vergangenen Freitag, zwei Tage vor der Einnahme Kabuls, bezeichnete ein BND-Vertreter in der Sitzung des Krisenstabs einen militärischen Vormarsch der Taliban nach Kabul als »eher unwahrscheinlich«“. Es stelle sich die „grundsätzliche Frage: Wenn der BND in Afghanistan zu einer solchen Fehleinschätzung kommt, was sind dann die Urteile der Agenten in anderen Regionen mit deutlich weniger Aufklärungsmöglichkeiten wert?

Man entschuldige meine Penetranz: Die Frage der „Fehleinschätzungen“, die Frage nach dem Wert von Expertenurteilen ist keineswegs nur bei Geheimdiensten zu stellen.

 

„Ich schäme mich, für die Deutschen gearbeitet zu haben“

 

Das sagte einer der Ortskräfte, die jetzt so jämmerlich im Stich gelassen werden. Der Mann schämt sich, keineswegs nur, weil er sich selbst in Gefahr sieht, sondern durch seine Tätigkeit die ganze Familie in Gefahr gebracht hat.

Ich wiederum schäme mich dafür, dass mein Land, meine Regierung nicht Verantwortung übernommen hat, zwischen den Ministerien hin- und hergeschoben, bürokratisch-bräsig getrödelt wurde, ideologisch-wahlkampfgeschuldet niemand durch die Vorstellung verschreckt werden sollte, dass etliche tausend Menschen aus Afghanistan bei uns Zuflucht gewährt werden könnte. Ich schäme mich für meine Landsleute, die nicht das Ehrgefühl haben und sagen: So können wir das nicht machen. Sondern mal wieder argumentieren „Das Boot ist voll“ oder „Die sind doch grad selber schuld“. Schande! Schande!

Wenn die Süddeutsche davon faselt: “Ohne einheimische Mitarbeiter wäre die Bundeswehr an keinem fernen Ort funktionsfähig, aber das Vertrauen, das dafür nötig ist, muss sie erst wieder mühsam aufbauen“, dann sage ich: es gibt einen Vertrauensbuch, der ist nicht zu kitten. Da ist nichts mehr aufzubauen. Nicht nur in Afghanistan, nicht nur was die Bundeswehr betrifft. Sondern das gilt für den ganzen „Westen“:  Auf lange Zeit, auf sehr lange Zeit wird niemand, der halbwegs bei Trost ist, sich auf das Risiko einlassen, für diese Muster an Treulosigkeit zu arbeiten.

Ich denke nicht nur an die Ortskräfte, ich denke an die Frauen in Kabul, die im Vertrauen auf eine bessere Zukunft das Wagnis eingegangen sind, sich zu engagieren, sei es als Künstlerinnen, sei es als Medienmenschen… egal wo und wie. Sie müssen Angst haben. Jene Frauen, die ein Visum für ein europäisches Land hatten, sich zum Flughafen Kabul durchschlugen – und dort zurückgeschickt wurden. Sie sind jetzt „im Untergrund“. Wie lange können sie da bleiben? Und dann?  

 

US-Außenminister Blinken: „Dies ist nicht Saigon“

 

Wo er recht hat, hat er recht. Geographisch gesehen meine ich. Aber sonst?

Sonst hat Joe Biden recht – sagt Blinken: Wir sind seit 20 Jahren in Afghanistan. Wir haben eine Billion Dollar und 2300 amerikanische Menschenleben verloren. Und wieder einmal hat der Präsident die richtige Entscheidung getroffen, das zu tun, was wir von Anfang an vorhatten: Diesen Krieg für die Vereinigten Staaten zu beenden und aus dem Bürgerkrieg in Afghanistan herauszukommen.“

Aha! Jetzt wissen wir’s: „Was wir von Anfang an vorhatten“. Also dann lief ja alles nach Plan.

Auch wenn Kabul nicht Saigon ist, erlaube ich mir doch den Schlusspunkt dieser Kolumne mit einem Woodstock-Lied von 1969  zum Vietnamkrieg zu setzen:

https://www.youtube.com/watch?v=eRl6-bHlz-4

2 Comments

  1. Dr. Marion Battke
    22. August 2021

    Sehr sehr gut. Danke für die Rcherche, die klare Darstellung (und die bewegenden Bilder)!
    Aber „Spaß beim Lesen“ hatte ich diesmal nicht 🙁

    Antworten
  2. accountnewloginh54hrnd https://apple.com 162
    1. September 2021

    Smart Communications

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